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Ferienspielplatz in den Sommerferien – Tolle Unterstützung von den Ochsenfurtern

(rule) Ein super Ferienangebot hat unter der Trägerschaft der evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Würzburg in Ochsenfurt stattgefunden. Nur hier gab es die Goßmannsdorfer Olympiahütte, Team Germany Peking, die Nervensägen 08, den Lotusklan oder die Smileys. Der Ochsenfurter Ferienspielplatz für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren hatte das Motto „Main Olympia“ und jede Hütte einen eigenen Namen. Nach zwei Wochen ist der Spaß jetzt vorbei.

In den ersten Tagen hämmerten, nagelten und sägten die Kids fast durchgehend von 9 bis 17 Uhr. Ein ganzes olympisches Holz- und Bretterdorf entstand. Danach konnten sie olympische Workshops besuchen wie Fackeln und Fahnen basteln, Schnupperreiten, einen Walderlebnis-Parcour, alkoholfreie Cocktails mixen oder Kanadier fahren. Peter Dürr, Sozialpädagoge und Leiter des Ferienspielplatzes, findet es wichtig, „dass die Kinder ihren Lebensraum kennenlernen“. So waren viele Workshops nicht nur auf dem Platz, sondern in der Umgebung: im Forst, auf dem Main oder im Jugendzentrum. Alles nur möglich durch die Unterstützung der Vereine vor Ort.

Begeistert war Dürr auch von der großen Spendenbereitschaft der Ochsenfurter Bürger und Unternehmen. „Sieben von neun Essen wurden gespendet. Das hat uns Zeit gespart, da wir nicht kochen mussten. Und wir hatten mehr Zeit für die Kinder“, sagt Dürr. Aber es gab auch Joghurt-, Werkzeug- und Nagelspenden. Und elf ehrenamtliche Helfer, die über zwei Wochen hinweg 170 Kinder betreut haben. Ihnen war es wohl auch zu verdanken, dass es keine größeren Verletzungen gab. Kein schlimmer Nageltritt, nur ein genähtes Ohr.

Leider konnte die Hüttenübernachtung wegen Regen nicht stattfinden, aber das Highlight konnte gerettet werden. Vicky Zenns hat „der Abend, wo wir Stockbrot gemacht haben“ am besten gefallen. Denn für die ausgefallene Übernachtung gab es „Asterix bei den olympischen Spielen“ im Casablanca, Grillen mit Stockbrot und Marshmallows und eine „richtig coole Aufführung der Kinder mit Diabolo, Keulen und Jonglierbällen“, wie Dürr stolz erzählt – „und lauter glückliche Kinder“.

Was Anna Kraft am besten fand? „Das Essen, vor allem die Spaghetti.“ Und Niklas Wolfram hat das Haus bauen Spaß gemacht, „nur das Abbauen ist dumm.“ Jetzt erinnert nur noch ein kokelndes Feuer und ein Holzstapel an die Hüttenpracht. Ein Kind nach dem anderen verabschiedet sich. Die letzten Spiele werden ausgetragen. Bald wird auch das Lärmen und Lachen leiser. Tschüss, Ferienspielplatz.

(Quelle: Main-Post 15.08.2008)

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