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Zug der Erinnerung

Vom 14. bis 16.05.2009 machte der „Zug der Erinnerung“ Halt im Würzburger Hauptbahnhof. Nach der gründlichen Auseinandersetzung mit „Hitler-Deutschland“ im Unterricht war das ein Pflichttermin für alle Abschluss-Schüler der Wichern-Schule.

Dicht gedrängt stehen wir bei der Eröffnung der Ausstellung auf dem Bahnsteig 8 des Würzburger Hauptbahnhofs. Stadträte aller Fraktionen, Schulklassen, Zeitzeugen und ein Chor der David-Schuster-Realschule sind gekommen, um sich an diesem belebten Ort dem Thema Deportation zu stellen.

Die räumliche Enge beim Gang durch den Zug steigert die bedrückende Stimmung. Man blickt in die fröhlichen Gesichter der vielen großformatigen Kinderfotos und weiß, was Oberbürgermeister Georg Rosenthal in seiner Rede betont: „Zwischen November 1941 und Juni 1943 werden in sechs Transporten genau 2.063 Menschen jüdischen Glaubens aus Würzburg und Unterfranken mit Zügen der damaligen Reichsbahn in die osteuropäischen Vernichtungslager gebracht. Nur 41 von ihnen überlebten.“

Nachdenklich verlassen wir den Ort. Hinter den vielen frohen Gesichtern der Fotos hat uns der Rassismus seine hässliche Fratze gezeigt.

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