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Gerichtsnahe Famlienberatung am Familiengericht

Eltern in hochstrittigen Trennungssituationen können sich oft nicht dazu durchringen, gemeinsam eine Beratungsstelle aufzusuchen. Doch im Familiengericht kommen sie im Streitfall zwangsläufig zusammen - eine Chance für eine Beratung vor Ort, direkt im Familiengericht. Das Familiengericht kann ein Verfahren unterbrechen oder aussetzen, um den Parteien Gelegenheit zur Beratung und Vermittlung zu geben.

Die Gerichtsnahe Familienberatung bietet einen geschützten Rahmen, in dem die Eltern sich austauschen und Kooperationsbereitschaft und neue Kommunikationswege einüben können. Ziel ist es, die Eltern in ihrer Selbstverantwortung zu stärken und bei der Entwicklung einvernehmlicher Absprachen zu unterstützen.

Eine erfahrene und speziell ausgebildete Mitarbeiterin des Evangelischen Beratungszentrums ist an festgelegten Sitzungstagen vor Ort im Familiengericht. Sie verfügt über ein dafür eingerichtetes Beratungszimmer. So können Eltern während oder im Anschluss an eine Gerichtsverhandlung direkt dorthin "weiterempfohlen" werden.

Gemeinsam erarbeitete Regelungen melden die Eltern dem Familienrichter. Sie gehen meist in das Urteil ein. Wenn die Beratung ohne gemeinsames Ergebnis endet, wird das Gerichtsverfahren fortgesetzt.

Die Beraterin ist in keiner Form am familiengerichtlichen Verfahren beteiligt. Sie unterliegt einer strengen Schweigepflicht, auch gegenüber dem Familiengericht - es sei denn, die Eltern entbinden sie davon.

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Heidemarie Kaul-Weber
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